ALLE GOTTESDIENSTE DER
FOLGENDEN 4 TAGE


Sa, 25.03.2017

8:15 Uhr Kirche St. Sebastian
Hl. Messe

9:00 Uhr Kirche Heilig Geist
Hl. Messe für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder - anschl. Gebetsvigil

16:30 Uhr Kap. Med. Klinik
Hl. Messe

17:00 Uhr Kirche St. Sebastian
Hl. Messe für die Lebenden und Verstorbenen der Gemeinde, Hl.Messe Mathilde und Emil Veltmann

18:00 Uhr Kirche St. Barbara
Beichtgelegenheit

18:15 Uhr Haus Elisabeth
Hl. Messe

18:30 Uhr Kirche St. Barbara
Hl. Messe SWA Gertrud Eschweiler


So, 26.03.2017

9:30 Uhr Kapelle Marienhospital
Hl. Messe

9:45 Uhr Kirche Heilig Geist
Hl. Messe unter Mitgestaltung des Kirchenchores zum 60. Kirchweihfest mit Wortgottesdienst der Kinder 5. JG Prof. Dr. Werner Krandick

10:00 Uhr Haus Elisabeth
Hl. Messe

10:00 Uhr Klinikkirche
Hl. Messe

10:00 Uhr Kapelle Seb.-Dani-Heim
Hl. Messe

10:45 Uhr Kirche St. Sebastian
Hl. Messe

11:00 Uhr Stella Matutina
Hl. Messe

11:15 Uhr Kirche St. Barbara
Hl. Messe

11:15 Uhr Kirche Heilig Geist
Tauffeier für Maximilian Ahsan

17:00 Uhr Kapelle Hs. Maria Einsiedeln 2.OG
Hl. Messe

18:00 Uhr Kirche St. Sebastian
Hl. Messe mit Orgelpredigt

18:30 Uhr Kirche Heilig Geist
Hl. Messe Hl.Messe Thomas Rugo


Mo, 27.03.2017

8:15 Uhr Kirche St. Sebastian
Hl. Messe


Di, 28.03.2017

6:00 Uhr Kirche St. Sebastian
Frühschicht, anschl. gem. Frühstück

16:30 Uhr Kap. Med. Klinik
Hl. Messe

18:00 Uhr Kirche St. Barbara
Hl. Messe anschl. Rosenkranzgebet Hl.Messe Wilhelm Lenz

19:00 Uhr Kirche St. Sebastian
Hl. Messe

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ALLE SONSTIGEN TERMINE


Samstag, 25.03.2017
15:30 Uhr Sankt Barbara
Kerzenbasteln für Kinder, Jugendheim St. Barbara

Sonntag, 26.03.2017
09:45 Uhr Heilig Geist
Familienmesse , - Kirche

Mittwoch, 29.03.2017
15:30 Uhr Sankt Barbara
Kokiunterricht in St. Barbara, Jugendheim St. Barbara

Donnerstag, 30.03.2017
15:30 Uhr Heilig Geist
Kokiunterricht in Heilig Geist, Kirche
17:00 Uhr Pfarrverband
Begegnungscafé mit den Flüchtlingen , Diplomatenschule Ippendorf, Gudenauerweg

Freitag, 31.03.2017
15:00 Uhr Heilig Geist
Richtfest in Heilig Geist, -
19:00 Uhr Pfarrverband
Meditationsgang zum Kreuzberg, Kreuzberg

Samstag, 1.04.2017
Pfarrverband
ökumenischer Kinderbibeltag, -

Montag, 3.04.2017
10:00 Uhr Heilig Geist
Gesprächskreis mit Pater Katterbach, Haus Maria Einsiedeln, Haager Weg 32
20:00 Uhr Sankt Barbara
Kirchenvorstand-Sitzung, Jugendheim St. Barbara

Mittwoch, 5.04.2017
15:30 Uhr Sankt Barbara
Kokiunterricht in St. Barbara, Jugendheim St. Barbara

Donnerstag, 6.04.2017
17:00 Uhr Pfarrverband
Begegnungscafé mit den Flüchtlingen, Diplomatenschule Ippendorf, Gudenauerweg
19:30 Uhr Sankt Barbara
Bibelabend mit der Methode Bibliolog , -Pfarrjugendheim St. Barbara

Samstag, 8.04.2017
18:30 Uhr Sankt Barbara
Palmsegnung vor dem Jugendheim, anschl. Prozession zur Kirche und Hl. Messe , Kirche

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Lutherjahr

Hier können Sie die Predigt nachlesen, die unser Pfarrer Bernd Kemmerling zum Abschluß der Gebetswoche für die Einheit der Christen unter dem Thema
 "Was kann uns als Katholiken eigentlich das feierlich proklamierte Lutherjahr bringen"
gehalten hat.

Ein gemeinsames Christusfest zur Erinnerung an Luthers Thesenanschlag

In einem Brief an den Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Reinhard Kardinal Marx, hat der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die Einladung der EKD an die Bischofskonferenz bekräftigt, die Erinnerung an den Thesenanschlag zum Anlass zu nehmen, gemeinsam ein Christusfest zu feiern, das wie folgt ausgestaltet werden soll:

1. Im Herbst 2016 wollen die Evangelische Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofs-konferenz in einer eintägigen „Bibel-Tagung" die beiden, bis dahin abgeschlossenen Überarbeitungen der Heiligen Schrift (Die Heilige Schrift nach Martin Luther und Einheitsübersetzung der Heiligen Schrift) einem Fachpublikum vorstellen, um so die geistlich einzigartige Bedeutung der Heiligen Schrift als Basis aller ökumenischen Verständigung vor Beginn der Reformationserinnerung ins rechte Licht zu rücken.

2. Um die geistlichen Wurzeln aller ökumenischen Verständigung intensiv zum Ausdruck zu bringen, werden Vertreter/innen der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche im Oktober 2016 eine Pilgerfahrt nach Israel zu den „gemeinsamen Quellen des Glaubens" machen.

3. Am Vorabend des 2. Fastensonntag 2017 (Reminiszere) soll in Berlin ein von beiden Kirchen angeregter und erwünschter Versöhnungsgottesdienst stattfinden. Dieser Gottesdienst soll Elemente der Buße und der Vergebungsbitte mit Versöhnungsgesten zur Stärkung der Zukunft der Ökumene verbinden.

4. Auf regionaler Ebene soll es Einladungen zu Formen der Beteiligung geben, etwa im Rahmen des „Europäischen Stationenweges".

5. Am Ende des Jahres 2017 sollen in einer eintägigen „Ökumenischen Tagung" die Evangelische Kirche in Deutschland und die Deutsche Bischofskonferenz gemeinsam mit dem Deutschen Evangelischen Kirchentag und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken die zukünftigen Herausforderungen der Christen in einer zunehmend säkularer werdenden Gesellschaft bedenken, um die Ausstrahlungskraft eines gemeinsamen Christuszeugnisses für die Gegenwart zum Ausdruck zu bringen.

6. In Aussicht genommen ist eine Einladung der EKD an die Deutsche Bischofskonferenz und an andere ökumenische Partner zur Teilnahme an einem „ökumenischen Gottesdienst anlässlich des Festes der Kreuzerhöhung", das an das Auffinden des Kreuzes, an dein Jesus Christus gestorben ist, erinnert und auch in der orthodoxen, der anglikanischen und einigen evangelischen Traditionen gefeiert wird, Damit soll auf eine Einladung der Diözesanbischöfe im November 2014 zu einer Beteiligung evangelischer Geistlicher an einem Festgottesdienst anlässlich der 50-jährigen Wie-derkehr der Veröffentlichung des Ökumenismusdekrets des II. Vaticanums „unitatis redintegratio" geantwortet werden.

In seiner Antwort schrieb Kardinal Marx, dass die Deutsche Bischofskonferenz in dieser Einladung einen Ausdruck verlässlicher Beziehungen sehe. Sie zeige, dass die EKD ihr Reformationsjubiläum nicht ohne Einbeziehung ihrer ökumenischen Partner feiern möchte. Umgekehrt gelte, dass die Deutsche Bischofskonferenz von den bevorstehenden Ereignissen nicht nur deshalb berührt sei, weil die Reformation und die nachfolgenden Entwicklungen auch Teil der Geschichte der katholischen Kirche seien, sondern weil als eine Frucht der ökumenischen Dialoge der vergangenen Jahrzehnte bewusst geworden sei, dass der Glaube an Jesus Christus, das Lesen der Heiligen Schrift und das sakramentale Band der Taufe zutiefst miteinander verbinde. Das von der EKD vorgeschlagene Gesamtkonzept werde gern aufgegriffen.

EKD/-dd-



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,,Erinnerung heilen - Jesus Christus“

Unter der Überschrift ,,Erinnerung heilen - Jesus Christus bezeugen“ haben die Deutsche Bischofskonferenz und der Rat der Evangelischen Kirche ein Gemeinsames Wort zum Jahr 2017 veröffentlicht. Die Schrift - als Nummer 24 der ,,Gemeinsamen Texte" erschienen - soll der Suche nach einem gemeinsamen Verständnis der kirchlichen Entwicklungen, ausgehend von der Reformation, dienen. Exemplarisch beschreibt sie theologische Schlüsselbegriffe und Erinnerungsorte, die das kollektive Gedächtnis bis heute prägen, um gleichzeitig auf die Fortschritte der ökumenischen Bewegung zu schauen, die offenen Fragen in den Blick zu nehmen und Wege in die Zukunft aufzuzeigen.

Im Vorwort heißt es, die Ereignisse der Reformation ,,Iösten eine Wirkungsgeschichte aus, die nicht nur die evangelische wie die katholische Kirche bis heute prägt, sondern auch die ganze Gesellschaft verändert hat". Gemeinsam wolle man ,,den 500. Jahrestag der Reformation zum Anlass nehmen, (sich) auf Reformatoren zu besinnen und ihren Ruf zu Umkehr und geistlicher Erneuerung neu zu hören". Weiter heißt es: ,,Der Blick in die Geschichte legt offen, was Christen einander an Leid und Verletzungen angetan haben. Das erschüttert und beschämt uns. Der Blick zurück kann aber auch heilsam sein, wenn wir ihn in Dankbarkeit für die heute gewonnene Verbundenheit und in der Perspektive von Versöhnung wagen." Ein erster Meilenstein auf diesem Weg sei das Gemeinsame Wort ,,Erinnerung heilen - Jesus Christus bezeugen" der Deutschen Bischofskonferenz und des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Das erste Kapitel ,,Das Vorhaben - Heilung der Erinnerung - Gemeinsames Zeugnis" enthält die Abschnitte ,,Erinnerungskultur", ,,Umgang mit Schuld und Leid", ,,Vorbildliche Prozesse", ,,Die Perspektive der Versöhnung" und ,,Unser Ziel". Dieser Abschnitt beginnt mit folgender Aussage: ,,Eine Heilung der Erinnerung streben wir heute auch deshalb an, damit 2017 nicht die Gräben zwischen uns vertieft, sondern die Verbindungen zwischen uns gestärkt werden, so dass wir gemeinsam ein Zeugnis des Glaubens, der Liebe und der Hoffnung abgeben können. Wir wissen, dass die Reformation und die katholische Reform, die man oft ,,Gegenreformation" nennt, nicht nur Wunden gerissen, sondern dass sie auch das religiöse Leben bereichert und die politische Kultur eines Miteinanders in Vielfalt gefördert haben. Aber wir wollen uns der gemeinsamen Verantwortung stellen, die aus der gemeinsamen Geschichte folgt, damit wir im Blick auf 500 Jahre Reformation mit voller Überzeugung und auf einer stabilen Grundlage einen ökumenischen Akt der Versöhnung vollziehen können. Wir wollen dem Dank für die religiösen Impulse Ausdruck geben, die von der Reformation und der katholischen Antwort auf diese ausgelöst worden sind".

Im zweiten Kapitel ,,Ökumene heute - Rückblick und Ausblick" werden die wichtigsten Etappen der intensiven ökumenischen Dialoge kurz beschrieben, ,,um die Basis sichtbar zu machen, auf der wir heute stehen". Da 2017 ,,aber im Zeichen einer nach wie vor bestehenden Kirchentrennung steht [...], können nicht nur die ökumenischen Anstrengungen, es müssen auch die wichtigsten offenen Fragen und Aufgaben benannt werden, die in der Vorbereitung auf 2017 zu berücksichtigen sind". Als ,,offene Fragen und Aufgaben" werden Eucharistie und Abendmahlsgemeinschaft sowie Kirchen- und Amtsverständnis behandelt. Die Aussagen über die ,,Konsequenzen" beginnen mit dem Satz: ,,Keine Kirche ist frei von der Versuchung, das eigene Selbstverständnis als theologisches Maß für alle Kirchen zu wählen. Jede Kirche muss dieser Versuchung widerstehen". Zum Schluss heißt es: ,,In vielen Bereichen des gelebten ökumenischen Alltags wird diese Selbstverpflichtung der Kirchen (zum ökumenischen Denken und Handeln) heute im Handeln vor Ort eingelöst. Es waren und sind insbesondere die Orte, an denen Menschen in ihrer Not einander begegnen, die zu einem gemeinsamen christlichen Handeln herausfordern: in den Hospizen, in der Telefonseelsorge, in den Gefängnissen, an den Bahnhöfen und Flughäfen, im Kriegseinsatz und in der Trauerpastoral. Die Ökumene lebt dort in lebendiger Beziehung zu der gemeinsamen Mitte des Glaubens: dem im österlichen Bekenntnis angerufenen Jesus Christus".

Das dritte Kapitel ,,Erinnerungsorte - Wertungen und Aktualisierungen" beschäftigt sich mit ,,Martin Luthers Thesenanschlag das Problem der Mythisierung", dem ,,Reichstag in Worms und Religionskriege - das Problem der Politisierung" und der ,,Konfessionskarte - das Problem der Konfessionalisierung".

Das vierte Kapitel ,,Theologische Schlüssel - 500 Jahre Reformation in der Ökumene heute" ist das umfangreichste, weil es die zentralen theologischen Probleme anspricht: ,,Glaube - und Werke", ,,Freiheit - und Autorität", ,,Einheit - und Vielfalt".

Das Schlusskapitel greift den Titel ,,Erinnern - heilen - Christus bezeugen" des Gemeinsamen Wortes auf und zieht praktisch thesenartig die Konsequenzen aus dem Vorherigen. Die ersten drei 'Thesen' lauten: ,,1. Das Reformationsgedenken 2017 soll ein ökumenisches Ereignis werden; dazu bedarf es einer Heilung der Erinnerung". - ,,2.Die Heilung der Erinnerung ist ein vielschichtiger Prozess. Die Erklärung, die wir in ökumenischer Verbundenheit abgeben, ist ein Teil dieses Prozesses." - ,,3. Im Prozess der Heilung der Erinnerung haben ökumenische Buß- und Versöhnungsgottesdienste eine Schlüsselstellung. In der Zeit bis zum 3l. Oktober 2017 ist für sie die beste Gelegenheit".

Den Abschluss des Gemeinsamen Textes 24 bilden ein Gebet und im Anhang ein Liturgieentwurf für Ökumenische Buß- und Versöhnungsgottesdienste.

 aus Lichtblick (Gemeindebrief der Auferstehungskirchengemeinde Bonn-Venusberg  Nr. 219 Dez.2016  -dd-